Oberstdorf

22.06.2023

Wie vielen schon bekannt, ging es um 06:13 Uhr pünktlich los.

Im Zug waren noch mehrere Radfahrer mit Ihren Rädern. Aber sehr gesprächig waren diese nicht. Von einer Familie weiß ich, dass diese bis Garmisch-Partenkirchen mit dem Zug fahren und von dort mit dem Rad zum Comer See wollen. Sind ja nicht alle so gesprächig wie ich.

Unsere Höchstgeschwindigkeit

Ansonsten war es eine entspannte Zugfahrt bis Ulm mit dem ICE und erst auf dem Stück von Ulm nach Oberstdorf fuhren wir etwa 10 min. Verspätung ein. Die Polizei musste auf dem Bahnhof Memmingen wohl einen Schwarzfahrer in Empfang nehmen.

Im Radabteil saßen noch zwei Jungs aus Düsseldorf und ein Mann aus Bonn. Die beiden Jungs hatten den ersten Ferientag sofort genutzt um mit den diversen RB bis nach Garmisch-Partenkirchen zu reisen. Nach dem Gepäck auf dem Bollerwagen zu urteilen wollten Sie länger bleiben. Aber Fehlanzeige. Nur eine Woche aber insgesamt am Anreisetag 16 Stunden Zugfahrt. Aber die beiden waren gut drauf. Der Herr aus Bonn ist im gleichen Hotel, wie sich später herausstellte, wie ich untergebracht. Zufälle gibt`s immer wieder.

Ansonsten habe ich einen kleinen Gang durch den Ort (Bewegung war angesagt) gemacht und mich ins gleiche Lokal wie im letzten Jahr gesetzt und etwas gegessen. Auch die Kühe wurden wieder durch die Straßen getrieben. Also alles wie im letzten Jahr zum Abschluss der Radtour.

Nebelhornbahn
Schnee in den höheren Bergregionen
Volkstümlich gekleidet – aber trotzdem modern!

23.06.2023

Skiflugschanze bei Oberstdorf

Heute sollte ein zweiter Versuch gestartet werden um zum Haldenwanger Eck, dem südlichsten Punkt der Bundesrepublik Deutschland, zukommen.

Das Wetter war am frühen Morgen noch nicht sehr einladend. Laut Vorhersage sollte es besser werden und so startete ich gegen 10:30 Uhr mit dem Rad zur Hofhütte Alpe Haldenwang auf 1310 Meter Höhe. Bis zu diesem Punkt kann man sehr gut fahren. Für die knapp 18 km lange Strecke benötigte ich etwa 1:20 h mit einem Schnitt von 13,7 km/h und durfte 525 m berganfahren.

Ab hier ging es dann zu Fuß weiter. Ich musste auf den nächsten 4 km nochmals 572 Höhenmeter bewältigen um zum Haldenwanger Eck auf 1931 Meter über dem Meeresspiegel zu kommen.

Bis hier war ich im letzten Jahr.
Und so war der Blick 2022!!!

Aber es sollte sich lohnen und es blieb die ganze Zeit trocken. Auch wenn die Wolken aus dem Tal immer näherkamen.

Ein Hinweissschild zum Ziel

Mumeltiere begleiten mich auf dem letzten Stück sehr zahlreich. Nicht alle sind so hübsch stehen geblieben wie die beiden auf den folgenden Bildern.

Näher sind Sie dann zum Glück nicht gekommen.
Und dann kam der Grenzstein 147 ins Blickfeld.

Pflanzen am Haldenwanger Eck

Auf dem Hinweg habe ich immer wieder Ausschau nach dem Punkt gehalten. Habe diesen aber nicht in der weiter der Landschaft gesehen. Erst auf dem Rückweg – dann wusste ich wo ich hinschauen musste – habe ich diesen auch von weiten aus schon gesehen. Getroffen habe ich auf dem gesamten Weg nur einen Mann, dieser wollte auch zum Haldenwanger Eck.

Wenn man den Punkt kennt ist es ganz einfach.

Zwischendurch habe ich eine kleine Rast an einer kleinen Hütte gemacht. Es regnete auch ganz leicht. Aber wie so häufig ergab sich hier ein sehr nettes Gespräch mit zwei Mountainbikefahrer aus dem Großraum Stuttgart. Die zwei, wie auch viele andere wollten mit dem Rad über den Schroffenpass nach Österreich.  Haben dies dann aber später wohl nicht gemacht – da ich die beide später nochmal gesehen habe. Der Weg dorthin war auch nicht ganz so einfach.

Über diese Brücke kommt man zum Schroffenpass!!
Suchbild: Es gibt zwei Brücken auf dem Bild.
Jetzt ließ sich auch die Sonne sehen.

Bis zum Parkplatz meines Fahrrades begleitete mich dann der Herr den ich kurz vor dem Haldenwanger Eck getroffen hatte.

Frisches klares Wasser aus den Bergen

Später machte ich eine Kaffee- und Kuchenpause auf der Buchrainer Alpe und dort kam ich mit einem Ehepaar aus dem Altmühltal ins Gespräch die dort auch eine Wanderpause eingelegt hatten. Die Buchrainer Alpe hatte auch schon einmal einen schönen Auftritt in der Sendung Wunderschön. Leider konnte ich mir kein Stück Käse mitnehmen, denn dieser wird hier täglich aus der Milch von den Kühen auf den Nachbarweiden (Alpwiesen) hergestellt. In zügiger Fahrt, für die ersten 4,5 km brauchte ich 7 min. erreichte ich dann wieder Oberstdorf. Insgesamt braucht ich für die Rückfahrt dann 35 Minuten und erreichte einen Schnitt von knapp 30 km/h.

Skizentrum im Sonnenschein

Der erste Tag kann als sehr gelungen bezeichnet werden und jetzt freue ich mich auf die nächsten Tage.

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