Durch das Eckertal am 28.07.2020

Moin zusammen. Unsere heutige Wanderung ging durch das Eckertal. Vorher sind wir noch in Stapelburg gewesen. Wie im Blog vom 17.07.20 angedeutet, fehlte hier ja noch ein Bild.

Das Ziel der Wanderung war die Eckertalsperre unterhalb des Brockens. Es ging immer ganz langsam bergan durch das Eckertal.

Wegweiser auf der Wanderung
Die Ecker

Leider war der Weg nicht so schön, wie wir es uns erhofft hatten. Immerhin sind wir die ersten Kilometer immer im Bereich der Grenze gelaufen. Da, wo heute der Weg ist, stand früher der Grenzzaum.

Grenzweg mit jungen Birken

Für den Kolonnenweg war hier zum Teil einfach kein Platz, weil das Tal zu eng ist. Der Kolonnenweg liegt daher in einigen Teilen etwas weiter entfernt im Bereich des Bergrückens. Rund 3km vor der Talsperre wird das Tal breiter und wir konnten wieder meinen „Lieblingsweg“ gehen, der ab hier auch gut bergauf zur Talsperre führt.

Oben angekommen wird man aber wieder mit einem schönen Blick auf den Brocken für die Anstrengungen belohnt.

Über einen Wurzelpfad erreicht man dann die Krone der Sperrmauer.

Früher war die Grenze mitten in der Talsperre und dementsprechend hatten die Wasserwerke auch Probleme mit der Sicherheit, wie wir auf einem Hinweisschildern lesen konnten.

Vor ganz vielen Jahren war ich schon einmal hier. Da konnte man hier noch nicht rüber gehen. Heute wechselt man ganz einfach die Sichtweise.

Blick in Richtung Niedersachsen
Blick nach Sachsen-Anhalt

Auch von mir werden während der Wanderung Bilder gemacht.

Auf der gesamten Strecke gibt es nur zwei Stellen, wo auf die ehemalige Grenze hingewiesen wird: ganz am Anfang bei der ersten Querung der Ecker und oben an der Staumauer. Nur die jungen Birken und die Betonplatten lassen es noch erahnen, dass es vor 31 Jahren hier noch ganz anders war.

Zurück ging es dann über den Berg und den am Anfang erwähnten Kolonnenweg im hinteren Bereich.

Immer wieder geht der Wanderweg an abgestorbenen Nadelbäumen vorbei.

So sieht Waldsterben im Harz aus.

Auch hier findet man an Buchenbäumen Schnitzereien, die nur von Grenzsoldaten stammen können.

Wie auch schon bei den letzten Wanderungen haben wir auch hier sehr viele unterschiedliche Schmetterlinge gesehen. Das „Grüne Band“ hält doch in vielen Bereichen das, was sich die Naturschützer erhofft haben. Hier eine kleine Auswahl.

In den letzten Jahren hat sich ja der Luchs im Harz immer weiter ausgebreitet. Um dafür Nachweise zu haben, gibt es an den Wegen Fotofallen.

Immer wieder hat man auch Ein- und Ausblicke ins Tal des Vorharzes. Auch unseren Ferienort Wernigerode konnten wir entdecken.

Im Tal liegt Wernigerode.

Am Samstag geht dann meine Grenzerfahrung mit dem Rad weiter. Dann ist der Urlaub in der „Bunten Stadt“ vorbei und es geht weiter in Richtung Hof.

Ein Kommentar zu “Durch das Eckertal am 28.07.2020

  1. Hallo Helmut,
    Du schreibst, die Gegend schien nicht so „dramatisch“ spannend zu sein. Die Fotos zeigen aber etwas Anderes. Ich bin total begeistert. Da kann man ja richtig in „Kontemplation“ machen, wenn man so langsam bergauf stiefelt. Das Waldsterben sehe ich aus dem Hubschrauber aus jedes Mal und denke, wir haben immer noch nicht begriffen, dass wir etwas ändern müssen.
    Bleibt gesund und zählt Eure Schritte. Die 10.000 er Marke werdet Ihr ja wohl jeden Tag knacken, nicht wahr?
    Viele Grüße
    Frank

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