Erlebnisreicher Tag um Hornburg 16.07.2020

Der Vormittag stand im Zeichen der alten Fachwerkstadt Hornburg. Es sind doch sehr viele und auch gut erhaltene Fachwerkhäuser mit reichlich Verzierungen vorhanden. Bilder erscheinen durch Anklicken der Überschrift!

Wie mag es hier drinnen nur aussehen?
St. Clemens, Evangelische Kirche
Es soll das schönste Haus in Hornburg sein.


An einigen Häusern werden auch gewisse Dinge, wie Baujahr und Besonderheiten durch Schilder erklärt.


Und immer wieder sieht man auch andere Bauweisen, wenn man durch die kleinen Gassen der Stadt geht.


Etwas erhöht innerhalb der Stadt liegt die Burg Hornburg. Diese ist im Privatbesitz und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Da sie auch fast komplett mit Bäumen zugewachsen ist, kann man kein gutes Bild davon machen.
Nach meiner Radtour am Nachmittag bin ich noch für ein gute halbe Stunde im Heimatmuseum gewesen. Klein, aber fein und die ehrenamtlichen Mitarbeiter erzählen einem gerne mehr dazu. So habe ich erfahren, dass aus dieser Stadt ein Papst gekommen ist. Bei meinem Rundgang am Vormittag habe ich dieses Haus gesehen, aber nicht als besonders schön angesehen und mir daher auch die Plakette nicht angesehen. So kann man sich täuschen.


Allerdings gibt es auch Häuser in einem sehr schlechten Zustand. Ich habe aber nur sehr wenige gesehen.


Wie schon erwähnt, habe ich dann am Nachmittag eine kleine Radtour von rund 35 km gemacht. Ab Hornburg gibt es eine ausgeschilderte Radtour „Harzer Grenzweg am Grünen Band“. Diesen bin ich dann zum Teil gefahren – in der nachfolgenden Karte gelb markiert. Rot ist der alte Grenzverlauf und blau die Strecke, die mich morgen in den Harz bringen wird.

Hier konnte ich mich auch schon mal an ganz kleine Steigungen gewöhnen, die mich ja in Zukunft mehr erwarten. Zuerst erreicht man diese Skulptur auf dem „Kleinen Fallstein“. Im Tal ist die Ortschaft Rhoden zuerkennen.

Wenig später erreicht man die Grenze.

Bitte den Nistkasten beachten!

Anschließend fährt man durch eine Öffnung im alten Grenzzaun zu einem Aussichtspunkt. Hier wird auch die Geschichte der Teilung erklärt.

Auf dem Weg zu einem hier noch stehenden Beobachtungsturm fährt man an einer Birkenlichtung vorbei. Das Alter der Bäume verrät, dass hier früher freie Sicht- und Schussfläche gewesen sein muss.

Der Turm wurde erst vor kurzen frisch renoviert und hat dabei einen neuen Anstrich erhalten.


Beim Frühstück im Schützenhof in Hornburg lernte ich Tamara aus München kennen. Sie fährt auch das „Grüne Band“. Natürlich auch nicht in der Art und Weise, wie ich es mache – die Zeit fehlt. Sie findet es aber sehr spannend und ist immer wieder beeindruckt von der Landschaft, bzw. wie gut auch die Kirchen zum größten Teil erhalten sind. Jedenfalls hatten wir sehr netten und reichlich Gesprächsstoff bei Frühstück. Dadurch ist sie auch etwas später losgekommen und ich hoffe sie hat ihr Ziel nicht zu spät und gut erreicht. Mit dem nachfolgenden Bild grüße ich Tamara ganz herzlich.

Das Bild wurde in Rimbeck aufgenommen. Ich kam aus der Ortschaft Bühne und bin rechts weitergeradelt nach Göddeckenrode. Ihr Weg ging weiter geradeaus nach Wülperrode. Da bin ich später auch noch durchgekommen.
Schon von Ferne sind man die Türme einer Kirche in Lüttgenrode.

Ist man dann dort angekommen und will sich die Kirche anschauen, bietet sich folgendes schreckliche Bild.

Bisher ist nur der Turm saniert. Alles weitere will man auch wiederherstellen. Da kann man allen nur viel Atem, Geduld und eine Menge Geld wünschen.
Über Hoppenstedt und Rhoden – von hier sieht man auch den Beobachtungsturm – ging es dann wieder zurück. Wie oben schon berichtet mit einem netten Besuch im Heimatmuseum. Hier lernte ich auch die Ehefrau und die beiden Kinder des ehrenamtlichen Herren kennen. Sie betreiben in Hornberg auch eine Pension. Eigentlich wollte ich dort übernachten, aber leider ging keiner ans Telefon. Wie ich jetzt erfuhr, hatten sie an diesem Tag eine Störung. So klärt sich manches auch noch später.
Auch dieses findet man in Hornburg:


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