Schöningen am Elm – Hornburg 15.07.2020


Mit mehr oder weniger Nieselregen war ich den ganzen Tag beschäftigt. Zum Glück war es aber kein Dauerregen und auch die Streckenführung passte heute dazu.



Die Strecke ging heute immer in Sichtweite der Grenze und regelmäßig wurde mal in Niedersachsen, mal in Sachsen-Anhalt geradelt. Der Grenzverlauf ist immer ein Bach, mit Namen wie „Fauler Graben“  oder „Schiffgraben Ost“. Die Landschaft wird hier durch große Felder verschiedener Getreidesorten, Mais und Rüben geprägt. Ganz selten gab es auch mal naturnahe Wiesenflächen. Wo keine Landwirtschaft betrieben werden kann, wird die Fläche mit Schafen freigehalten.


So viele Rehe wie heute habe ich auch selten gesehen. Allerdings gab es auch Hasen, mehrere Fuchsfamilien, Krähen, Mäusebussarde, Sperber und ganz zu Anfang auch Kiebitze zu sehen. Und im direkten Grenzbereich gibt es immer wieder Flächen, die nicht oder nur wenig genutzt werden.


Bevor es zum Grenzdenkmal „Hessendamm“ gehen sollte, habe ich trotz Nieselregen, einen Abstecher nach Veltheim gemacht. Dort entdeckte ich dann diese Tafel.


Mehr Infos dazu findet man auch im Internet. Die Suchanfrage muss mit Namen und Geburtsdatum erfolgen. In meinen Unterlagen wurde dieser Punkt auch nicht vermerkt. Der kleine Abstecher hat sich für diese Information also gelohnt.
Das Grenzdenkmal „Hessendamm“ ist an der B79 in komprimierter Form nachgebaut worden. Ein kleiner Pavillon mit Bildern gibt ergänzende Information.

An dieser Stelle wurde es aber sehr genau mit der Uhrzeit genommen!
Links hinten ist auch noch der Beobachtungsturm zu erkennen.
Der gleiche Turm am Tag der Grenzöffnung


Wenig später hat man wieder einen Blick auf Veltheim – heute etwas getrübt.


An ganz wenigen Stellen gibt es Möglichkeiten vom Fahrweg einmal an den alten Grenzverlauf zu kommen. Zu stark wird die Gegend von der Landwirtschaft gebraucht.


Kurz vor Hornburg gibt es eine kleine Straße nach Rhoden und eine andere führt nach Osterrode am Fallstein. Von einem Punkt zum Anderen benötigt man einmal gerade 5 min. Und doch liegen zwischen der Öffnung 2 Monate. Morgen fahre ich dann zum Übergang Hornburg – Hoppenstedt und bin gespannt, welches Datum dort dann stehen wird. Schon interessant, dass so ein kleiner Ort wie Hornburg drei Grenzpunkte an Straßenübergänge hatte.

Mit Fachwerkhäusern wurde ich in Hornburg begrüßt. Mehr davon morgen, weil ich auch hier zwei Tage verbringen werde.

Davon gibt es hier noch viel. Um 18:30 Uhr gab es dann auch noch Sonne hier.


Ich bin etwas zu schnell unterwegs. Wir haben erst ab dem 18.07.2020 unsere Ferienwohnung für 14 Tage in Wernigerode. Und die Nacht davor werde ich mal wieder in einer Jugendherberge verbringen. Die JH Wernigerode hat geöffnet – die JH Schöningen hatte leider nicht geöffnet. Wie in so vielen Jugendherbergen fehlen auch hier einfach die Klassen und Gruppen zur wirtschaftlichen Betriebsführung. Dafür hatte ich im Gästehaus Stadtmitte in Schöningen schöne zwei Tage und das erste Mal seit dem 15.06. frische Brötchen vom Bäcker.

Da ich heute im Zimmer 13 untergebracht bin, möchte ich auch mit dreizehn Bildern den heutigen Blog beenden.

An der Wand über meinem Bett im Zimmer 13!!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: