28.06.20 / 29.06.20 in Wittenberge



Der heutige Morgen war bedeckt, aber noch trocken. Also ideal für einen Rundgang durch Wittenberge. Es ist die erste größere Stadt, die ich auf meiner jetzigen Reise in der Grenzregion kennenlerne. Auch wenn die innerdeutsche Grenze etwas entfernt ist, zählt der Standort für mich noch dazu.
In Wittenberge ist sehr deutlich der Unterschied im Aufbau zu sehen. Es gibt sehr schön erhaltene ältere Straßenzüge.

Bereiche, wo alt und neu zusammen vorhanden sind…

… oder komplett neu aufgebaute Straßenzüge mit modernem Flair:

Dass öffentliche Gebäude, wie hier das Rathaus. im Glanz dastehen, verwundert dann doch niemanden.

In der Nähe des Bahnhofes, der noch nicht saniert ist, findet man dann Straßenzüge, die sehr schön sind. Und einige Bauherren, die auch richtig Mut zur Farbe haben – die Bauten passen sich dem Umfeld trotzdem sehr gut an; wie im nachfolgenden Foto festgehalten. Es werden die 4-Jahreszeiten auf der Fassade dargestellt.


29.06.2020
Nachdem meine Wäsche gewaschen wurde, konnte ich ganz entspannt meinen heutigen Tag mit einer Tour ins „Europäische Storchendorf“ Rühstädt“ starten. Vorbei ging es wieder an kleinen Dörfer mit hübschen Kirchen, wie hier in Bälow.



Schon nach kurzer Zeit kommt man in Storchendorf an. In diesem Jahr sind es nur 28 Brutpaare. Wie viele Jungen dann am Ende mit auf große Reise gehen, steht noch nicht fest, da es noch zu Verlusten kommen kann. Die meisten Jungtiere in den letzten Jahren sind immer nach Hochwassersituation festgestellt worden. Im Jahr 2002 waren es beispielsweise 79 Jungtiere. Durch solche Vorkommnisse steht dann in den Auen genügend Futter für die Jungstörche bereit. Es müssen ja nicht immer Jahrhunderthochwasser sein, kleine Überflutungen der Wiesen reichen durchaus aus. Es war jedenfalls ein sehr schöner Aufenthalt mit viel Geklapper im Dorf. Absolut sehenswert!! Noch ein sehr nettes und langes Gespräch mit zwei Bauarbeitern gehabt. Durften Feldsteine als Weg legen! Puzzeln ist einfacher.

Es hätten viel mehr Bilder sein können. Mehr als 6 Nester gleichzeitig ging aber nicht.



Bad Wilsnack ist ein Ort, der mit seinen alten und gut gepflegten Häusern überzeugen kann. In der Kirche St. Nikolai steht den Radfahren sogar kühles Wasser zur Verfügung. Da geht einem das Herz bei der Hitze auf. Geprägt wird ein Teil der Landschaft durch die beiden Flüsse Karthane und Stepenitz und durch eine unendliche Weite.



Hier sieht man die Stepenitz mit Blick auf Wittenberge und dessen Wasserturm, ganz im Hintergrund.

Morgen geht dann die Reise an die Grenze zwecks Grenzerfahrung weiter.

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