Hitzacker-Gorleben-Gedenkstätte Stresow-Schnackenburg-Gorleben

Besser kann man mein Reiseziel nicht ausdrücken. Steht auf einer Tafel der Gedenkstätte für das verschwundene Dorf Stresow. Danke Katharina!!

Nach einer weiteren guten Nacht in der JH Hitzacker ging es nach Gorleben. In der Zwischenzeit ist es hier ja auch um die Themen Castor und Endlager etwas ruhiger geworden. Die Schachtanlage Gorleben sieht man dennoch von vielen Stellen aus. Nach einiger Zeit kam ich dann an den schon gestern erwähnten Aussichtsturm oberhalb der Elbe.

Blick auf den Ort Besandten über die Elbe hinweg.

Da ich, wie geplant, schon sehr zeitig in Gorleben angekommen war, konnte ich meine Sachen abstellen und ohne Gepäck weiterfahren. Auf Grund der defekten Fähre musste ich ja etwas umplanen, um trotzdem die Grenze soweit wie möglich abzufahren. Über Gartow und Kapern erreichte ich dann die kleine Gedenkstätte Stresow.

Den direkt hier liegenden See nutze ich bei der großen Hitze für ein erfrischendes Bad. Die Stelle liegt in dem Naturschutzgebiet Aland-Elbe Niederungen und an einem Beobachtungsturm kann man so manches Federvieh beobachten. Heute waren auch Kraniche und Silberreiher in größerer Anzahl anwesend. Etwas versteckt kann man auch noch alte Grenzsteine finden.

Über den Deich ging es dann nach Schnackenburg. Leider hat das dortige Grenzmuseum wegen Corona noch geschlossen. Außen kann man noch ein altes Boot der NVA besichtigen. An einer Sitzgruppe findet man nachfolgende Schilder.

Auf dem Rückweg nach Gorleben kommt man an einen Höhenzug Höhbeck vorbei, der mit einem herrlichen Panoramablick in die Elbtalauen und weit darüber hinaus beeindruckt. Auch die gestern erwähnten Sanddünen bei Klein Schmölen – es sind übrigens die größten in Europa wie ich mittlerweile weiß – sind am Horizont gut zu sehen. Der Höhenzug hatte es wirklich in sich. Auf meinem Weg nach Wittenberge, den ich ja wieder mit Gepäck bestreite, werde ich diesen Teil dann umfahren:)

Diesen Blick auf Lenzen hatten wir schon immer – nicht erst seit 1989. An der Fähre ist noch ein Wachturm zu sehen. Nur die Bürger von Lenzen konnten nicht ans Wasser. Heute geht es ohne Probleme einfach rüber.

Morgen gibt es dann wieder etwas Neues.

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