18.06.2020

Heute war es dann endlich soweit. Ich bin am Startpunkt auf der Halbinsel Priwall angekommen. Hier am Strand der Ostsee sieht man von dem Grenzverlauf nichts mehr – auch gut so. Kurz hinter Dassow, am wunderschönen gleichnamigen See gelegen, findet man mit dem noch relativ gut erhalten Wachturm ein altes Relikt der Vergangenheit. Der Dassower See war noch Westdeutsches Gebiet, während das Ufer dann schon DDR Gebiet war. In der Nähe der jetzigen B104 gab es zu Zeiten der DDR zudem eine drei Meter hohe Mauer. An allen wichtigen Stellen sind sehr gute Hinweisschilder mit vielen Information aufgestellt. Leider habe ich keine „alten“ Bewohner*innen getroffen, die mir noch mehr Auskunft hätten geben können. Auch das Grenzhaus in Lübeck-Schlutup hat leider noch bis zum 26.06.20 geschlossen. Dies hätte ich mir noch sehr gerne angesehen. Trotzdem waren die ersten Kilometer sehr spannend und wurden durch Kopfsteinpflaster in den kleinen Orten Pötenitz, Johannstorf und Dassow geprägt. An der Fähre Priwall habe ich ein sehr nettes Gespräch mit einem Ehepaar aus Köln geführt, die an meiner Reise großes Interesse zeigten. Die heutige Nacht werde ich Lübeck verbringen und morgen von hier aus an der Wakenitz (Grenzfluss) nach Ratzeburg fahren.

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